Donnerstag, 12. April 2012

Atomausstellung wandert weiter

Zuletzt war die Ausstellung zum Jahrestag von Fukushima in Horb am Neckar in dem Kloster-Forum zu sehen und zeitgleich in Zusammenarbeit mit dem BUND in dem Mataré Gymnasium in Meerbusch.

Die nächste Station ist mein ehemaliges Gymnasium Gauß-Schule in Braunschweig, wo die Atomausstellung im Mai gezeigt wird.

Mittwoch, 28. September 2011

Atomaustellung im Gemeindezentrum Brenzkirche

Eröffnung: Donnerstag, 29. September, 19.30 Uhr
Atomare Gefahr kennt keine Grenzen
Nach dem atomaren Unglück in Fukushima hat die Bundesrepublik auf Druck der Bevölkerung den Atomausstieg beschlossen. Die Gefahren der Kernenergie verlangen aber grenzüberschreitende Lösungen in der Atompolitik, wie die aktuell beschlossene Laufzeitverlängerung für das störanfällige französische AKW Fessenheim verdeutlicht. Peter Simon, MdEP, und Jean-Paul Lacôte (Kontrollkommission des AKW Fessenheim und Vorstand des Trinationalen Atomschutzverbands) zeigen Grenzen und Chancen euro-päischer Politik und der Anti-Atomkraft-Proteste. Die Veranstaltung eröffnet zugleich die Atom-Ausstellung des Fritz-Erler-Forums, Radioaktive Abfälle und Kernenergie, die gerade auch jüngere Menschen dazu anregen will, sich zu dem Thema Kernenergie eine Meinung zu bilden – anhand von gestalterisch ansprechend präsentierten Infografiken von Esther Gonstalla.
Vortrag und Ausstellung finden in Kooperation mit dem SPD-Ortsverein Stuttgart-Nord/Prag statt. Ausstellung in der Brenzkirche vom 29. September bis 13. Oktober von 9 Uhr - 19 Uhr, täglich.

Zitat aus: http://www.evangelischenordgemeinde.de/aktuelles/veranstaltungen.html

Sonntag, 28. August 2011

Atomausstellung in Stuttgart

Am 13.09.2011 wird die Wanderausstellung "Die Atomausstellung - Radioaktive Abfälle und Kernenergie" von Ute Vogt (MdB, SPD-Obfrau des Untersuchungsauschusses ‘Gorleben’), Sabine Fandrych (Friedrich-Ebert-Stiftung) und Esther Gonstalla in Stuttgart eröffnet.

13. September 2011, 18.30 Uhr
Bürgerzentrum Stuttgart-West

Hier geht es zur Einladung:
http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=7797233923975417848


Bei der Eröffnung kann "Das Atombuch" zum ermäßigten Preis von 30,-Euro (Statt 35 EUR) erworben werden.

Montag, 27. Juni 2011

Atombuch jetzt auch in Japan!






















Kaum zu glauben aber wahr: im Januar diesen Jahres hat mich der japanische Verlag »Iwanami Shoten Publishers« angeschrieben, mit der Frage, ob die Rechte für eine japanische Fassung des Atombuches noch zu haben sind.
Ende März, nach dem Super GAU kam dann die Entscheidung: das Atombuch soll so schnell wie möglich der japanischen Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, zu einem günstigeren Preis und in einer etwas kleineren Version, damit sich vorallem jüngere Menschen das Buch leisten können. Es soll vorallem eins: Informieren über die vergangenen und gegenwärtigen Probleme der Atomtechnik. Eine neue Japan-Grafik ist dazu gekommen, die ich am 12. März gestaltet habe und die das Erdbebenzentrum, alle AKWs sowie Endlager zeigt.
Am 24.06.2011 ist das Atombuch in Japan erschienen, mit folgenden Eckdaten:

Title: Infogurafikkusu Genpatsu: Hoshasei haikibutsu to kakureta genshibakudan
Translated by: IMAIZUMI Mineko
Publication date: 24 June 2011
Format: 21 x 28 cm
ISBN: 978-4-00-005322-8

List price: JPY 2.200 (ca. 19 EUR)

Samstag, 14. Mai 2011

Atombuch bei DO IT GREEN

Das Atombuch ist gerade bei der DO IT GREEN Ausstellung in Hamburg-Altona vertreten! Am Sonntag, 15.05.2011 gibt es außerdem einen Designmarkt in der Max-Brauer-Allee 250.

Donnerstag, 5. Mai 2011

Die Atomausstellung ist eröffnet!

Gestern wurde die weltweite erste Vernissage der "Atomausstellung" in der Freiburger Universität feierlich eröffnet. Gernot Erler, MdB, eröffnete die Ausstellung, der Liedermacher "Buki" lieferte die musikalische Unterhaltung mit Anti-Atom-Songs. Rund 200 Gäste sind erschienen - vielen Dank der Friedrich-Ebert-Stiftung für die tolle Kooperation!
Die Ausstellung wird nun bis Ende 2011 in Baden-Würtemberg druch Bildungseinrichtungen touren. Danach kann sie auch gerne in anderen Bundesländern kostenlos ausgeliehen werden.

Sonntag, 20. März 2011

Die Atomausstellung kommt in die Schulen

Am 3. Mai ist die Vernissage für die »Atomausstellung« in Freiburg.
In Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung werden 15 Infografiken aus dem »Atombuch« auf mobilen Roll-Ups durch das Land reisen, von Schule zu Schule.
Die Grafiken klären auf und machen neugierig auf das Thema, was momentan wieder heiß diskutiert wird: radioaktive Abfälle und Kernenergie. Mithilfe von neutralen Texten und klaren Schaubildern soll eine Grundlage geschaffen werden zur Meinungsbildung. Es geht auch darum sich ein mischen zu können, in eine Debatte, die vorallem die jüngeren Generationen noch ihr Leben lang begleiten wird.

Sie wollen die »Atomausstellung auch an Ihrer Schule zeigen?
Bitte melden Sie sich bei Frau Silvia Wittig von der Friedrich-Ebert-Stiftung in Stuttgart: Silvia.Wittig@fes.de

Samstag, 12. März 2011























Infografik © Esther Gonstalla / fotogloria

Es hat eine Explosion gegeben im AKW Fukushima 1, unklar ist immernoch ob eine Kernschmelze eingetreten ist, Experten gehen davon aus, die Regierung schweigt.
Bisher sind an 3 Standorten 10 Reaktor-Units abgeschaltet, Fukushima I und II sowie nördlich das AKW Onagawa – warum laufen die 6 weiteren sich in der Erdbebenzone befindlichen Reaktoren weiter?
Was ist mit dem Endlager für radioaktive Abfälle in Rokkaschu Village was auch in der Erdbebenzone liegt?
Ich habe anhand einer neuen Infografik, versucht eine Übersicht zu verschaffen. Die Grafik wird angeboten über die Bildagentur fotogloria.

Freitag, 11. März 2011

Japan: AKWs kurz vor der Kernschmelze

Japan im Ausnahmezustand. Etwas vergleichbares hat es in der Geschichte der Atomunfaälle noch nicht gegeben, gleich mehrere AKWs droht wegen Strommangel die Kernschmelze, bei einem, Fukushima hat sie vorraussichtlich schon eingesetzt, es wird momentan, laut Tagesschau, ein achtfach höherer Wert von Radioaktivität in der Luft um das Kernkraftwerkt gemessen.
Dieser Wert entsteht durch das Ablassen von Cäsium-Dampf, um den stetig steigenden Druck, der druch die unaufhaltsam steigende Temperatur im Reaktor entsteht, zu vermindern.
Die hochradioaktiven Brennelemente haben im Normalbetrieb schon eine Temperatur von ca. 800 Grad Celsius, deshalb ist die Kühlung so essentiell wichtig, in Fukushima ragen die Brennelemente wohl teilweise schon aus dem Kühlwasser heraus.

Hier ein Bericht von dem swr dazu:

"Japan wird von einem der schwersten Erdbeben aller Zeiten erschüttert. Das Land ist krisenerprobt: Die Kraft dieses Bebens war aber nicht erwartet worden. In dem Atomkraftwerk Fukushima versagten deshalb die Dieselaggregate mehrerer Reaktoren, sodass eine Kühlung der Brennstäbe nur noch kurzzeitig über Batterien erfolgen kann - eine Kernschmelze ist möglich.

Inzwischen musste die Umgebung der beiden Fukushima-Kernkraftwerke geräumt werden. Um Druck aus den Behältern zu nehmen, wurde Luft abgelassen: mit radioaktivem Cäsium belastete Luft, die in der Umgebung der AKW derzeit für eine achtfach höhere Radioaktivät sorgt. Was genau im Inneren abläuft, ob bereits eine Kernschmelze begonnen hat, ist unklar. Auf die Angaben des AKW-Betreibers ist dabei keinesfalls Verlass.

Denn der skandalträchtige Betreiber TEPCO hat sich in der Vergangenheit nicht gerade als wahrheitsliebend erwiesen. Jahrelang waren gefälschte Berichte veröffentlicht und Inspektionen verzögert worden, weil’s so billiger war. Erst 2002 flog der Schwindel auf, mussten alle Reaktoren vorübergehend vom Netz.

Fakt ist: In mehreren der insgesamt zehn Kernreaktoren der riesigen Anlagen droht die Lage außer Kontrolle zu geraten. Die alten Siedewasserreaktoren aus den frühen 1970er Jahren waren zwar zunächst alle mit Hilfe der Steuerstäbe abgeschaltet worden. Doch auch danach entsteht in den Brennstäben noch so viel Hitze, dass eine Kühlung dringend notwendig ist. Die Dieselaggregate zumindest bei vier der Reaktoren haben aber erdbebenbedingt versagt. Mit einem derart starken Beben hatte offenbar selbst in Japan keiner rechnen mögen.

Ein Wettlauf gegen die Zeit - sonst droht der Super-GAU

Eine Zeitlang haben Batterien noch die Wasserpumpen für das Kühlwasser in Betrieb gehalten, doch ob das noch so ist, ist derzeit fraglich. Die jüngsten Berichte weisen daraufhin, dass inzwischen soviel Kühlwasser aus dem Reaktorkern des einen Siedewasserreaktors ausgetreten ist, dass die Brennstäbe teilweise bereits aus dem Wasser herausschauen. Wenn das so weiter gehen sollte, wird eine Schmelze zunächst einzelner Stäbe denkbar. Sollte das mehrfach passieren und mehrere Stäbe verschmelzen, verstärkt sich die Wärmeentwicklung weiter und kann irgendwann zu einer unkontrollierten weiteren Aufheizung und zu einer Kettenreaktion führen.

Die Rettungskräfte vor Ort stehen also in einem Wettlauf gegen die Zeit, um etwa mit mobilen Generatoren den Kühlwasserkreislauf wieder in Gang zu bekommen. Kommt es ganz schlimm, kann die Hülle des Reaktors dem Inferno im Inneren nicht stand halten und es kommt zu dem, was vor 25 Jahren in Tschernobyl geschehen ist: einem Super-GAU mit radioaktiver Verseuchung auf tausenden Quadratkilometer.

Autor: Axel Weiß, Webfassung: Philipp Blankenage SWR "

Hier ist der LINK zu dem Bericht von swr

Dienstag, 5. Oktober 2010

Frankfurter Buchmesse

Am Donnerstag, den 07.10.2010 um 17 Uhr wird die Preisverleihung der »schönsten deutschen Bücher 2009« in Halle 4.1 auf dem Stand der Stiftung Buchkunst (Q 503) gefeiert. Auch ich werde dabei sein um mir meine Urkunde für »Das Atombuch« abzuholen.

Donnerstag, 23. September 2010

Podiumsdiskussion mit Atombuch

In Stuttgart findet am 14.10. 2010 um 19 Uhr eine Podiumsdiskussion zum Thema Atomenergie statt.

Auf dem Podium:


Moderation: Dejan Perc

Es wird eine Kurzvorstellung des Atombuches geben und anschließend eine Diskussionsrunde mit Ute Vogt.

Ort:
Club Schocken
Hirschstraße 36
70173 Stuttgart

Freitag, 6. August 2010

Brände in Russland

Die Brände in Russland sind gefährlicher als man auf den ersten Blick erahnt:
»15 Prozent des russischen Territoriums, mithin eine Fläche von der Größe West- und Mitteleuropas zusammen sind ökologisches Notstandsgebiet.« Viktor Danilow-Daniljan, Chef des staatlichenUmweltkomitees
Diese Gebiete sind größtenteils radioaktiv -, aber auch chemisch kontaminiert. Wenn das Feuer sich bis in diese Gebiete ausbreitet werden die überall präsenten radioaktiven Teilchen durch den Rauch in die Atmosphäre gelangen.

Das geht auch uns was an, das sollte ganz Europa was an gehen.

Dienstag, 13. Juli 2010

Lesung – Stuttgarter Buchwochen

Es gibt wieder eine Atombuch-Lesung, diesmal bei den Stuttgarter Buchwochen am 02.12.2010 um 18 Uhr.

Hier die Pressemitteilung:

60. Stuttgarter Buchwochen vom 18. November bis 12. Dezember 2010

Die Stuttgarter Buchwochen gehören zu den größten regionalen Buchausstellungen Deutschlands. Seit der ersten Ausstellung im Nachkriegsjahr 1949 haben sie sich von einer reinen Leistungsschau für Verlage zu einem Kulturevent für die Region Stuttgart und weit darüber hinaus entwickelt.

Die professionelle Präsentation von Büchern aus etwa 330 Verlagen, Lesungen namhafter Autoren aus dem In- und Ausland sowie viele andere Veranstaltungs-Highlights bilden jene gute Mischung, die jedes Jahr mehr als 115.000 Besucher anzieht.

Veranstalter:
Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Landesverband Baden-Württemberg und Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg

Ort:
Haus der Wirtschaft
Willi-Bleicher-Str. 19
D-70174 Stuttgart

Buchwochen-Telefon: (0711) 123 34 99

Zu der offiziellen Website der Buchwochen

Sonntag, 27. Juni 2010

Interview auf »go green or die«


Seit neustem gibt es ein Interview zu dem Atombuch auf dem Portal »go green or die«.
»GO GREEN OR DIE – eine Dokumentation über alles „Grüne“, das uns täglich auf den Straßen und im Web begegnet. Grafikdesigner, die Projekte und Ideen rund um Ökologie und soziale Themen begeistern.«

Hier gehts zu dem Interview

Donnerstag, 10. Juni 2010

Schacht Konrad

Ich bin selbst hinunter gefahren, in den Schacht Konrad, der in Salzgitter-Bleckenstedt liegt.
Von 2013 bis 2040 wird es – mit der Inbetriebnahme des Endlagers »Schacht Konrad« – vermehrt Atommülltransporte durch Deutschland geben. Pro Woche sollen durchschnittlich 50 Container, verteilt auf einen Zug und zehn Lkw, mit leicht- und mittelradioaktiven Abfall als Ladung nach Salzgitter rollen.

Der Ausstieg aus dem Ausstieg

... wurde verschoben auf ende Juli! Wem nützt sie eigentlich die
Verlängerung der Laufzeiten? Dem Betreiber, denn pro Tag erzielte
e.on 2008 im Durchschnitt 237 Millionen Euro Umsatz.
RWE machte im gleichen Jahre etwa 134 Millionen Euro Umsatz
am Tag. Da wundert einen nun gar nichts mehr.
Umso wichtiger das wir wieder auf die Straße gehen und unsere
Meinung kundtun! Vielen Dank an alle unermüdlichen
Demonstranten und an Campact!
»Der Atom-Alarm geht weiter: Am 4. Juni schlugen über 200 Menschen vor dem Bundeskanzleramt erneut Alarm. Begleitet von einer Samba-Gruppe trommelten die Campact- und .ausgestrahlt-Aktiven auf Atomfässern, Töpfen, Schellen und sogar Küchenreiben. Ein Déjà-vu für die eintreffenden Ministerpräsidenten: bereits gestern hatten rund 600 Menschen ein Treffen der Unions-Politiker mit ohrenbetäubendem Lärm begleitet.«
http://blog.campact.de/2010/06/zweiter-atom-alarm-in-berlin-zwei-stunden-trommeln-ohne-pause/